Willkommen bei unserem großen Westernsattel Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Westernsättel. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezessionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Westernsattel zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Westernsattel kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Westernsättel ermöglichen dir einen bequemen und vor allem sicheren Sitz auf dem Pferd. Sie sind angenehm für das Pferd und den Reiter durch die spezielle Gewichtsverteilung.
  • Es gibt zwei Grundarten in die Westernsättel eingeteilt werden. Den kalifornischen, der dem Dressursattel ähnelt und den texanischen, der hauptsächlich bei der Arbeit mit Nutztieren zum Einsatz kommt.
  • Nicht jeder Westernsattel ist für jedes Pferd geeignet, daher ist es ratsam einen passenden Sattel für dein Pferd auszuwählen.

Westernsattel Test: Das Ranking

Platz 1: A&M Reitsport Baumloser Westernsattel Omaha aus geöltem Büffelleder, Full Quarter

Der A&M Reitsport Baumloser Westernsattel Omaha ist hochwertiger Ledersattel mit einem durchschnittlichen Preis. Er bietet Wirbelsäulenfreiheit, einen guten, nicht schwammigen Sitz und kann ohne spezielles Pad genutzt werde.

Der Westernsattel Omaha ist laut Verkäufer für breite Pferde geeignet und kann in den Größen 15 und 16 Zoll erworben werden. Käufer schätzen vor allem, die gut Passform und den bequemen Sitz an diesem Modell.

Platz 2: A&M Reitsport Baumloser Westernsattel Idaho aus Nubcukleder

Der A&M Reitsport Westernsattel Idaho besteht aus Nubuckleder und wird ist an der Gurtung mit Nylon verarbeitet. Er ist in den Größen 16 und 17 Zoll lieferbar und wiegt ca. 6 Kilogramm. Zusätzlich kann man die Pommel und Cantle austauschen wenn man möchte.

Der Sattel ist wegen seinem festen Sitz und dem hohen Tragekomfort beliebt. Besonders ist der englische Sattelgurt und dem flexiblen Cantle, wodurch laut Verkäufer keine Druckpunkte entstehen.

Platz 3:  Waldhausen Synthetik Westernsattel Pony

Der Waldhausen Pony Westernsattel ist in der Größe 12 Zoll erhältlich und wiegt ca. 5 Kilogramm. Das Modell ist mit einen Wildledersitz ausgestattet und ist für Ponys gebaut.

Die weiche Polsterung unter dem Sattel eröffnet die Möglichkeit mit einem dünnen Pad zu reiten. Käufer finden die Verarbeitung, den bequemen Sitz sowie die Passform gut.

Weiter weisen sie noch darauf hin, dass der Sattel auch auf einem Holzpferd zur Anwendung kommen kann.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Westernsattel kaufst

Für wen eignet sich ein Westernsattel?

Die Eignung des Sattels für das Pferd hängt von der Passform ab, da nicht alle Pferde die selben Abmessungen haben.

Meist wird der Westernsattel für das Westernreiten oder in den letzten Jahren auch vermehrt im Freizeitbereich genutzt. Ursprünglich wurde der Sattel von Cowboys im Wilden Westen benutzt, um anstrengende Arbeiten über einen längeren Zeitraum zu verrichten. Dadurch war der Sattel früher auch zwischen 15-25 kg schwer. (Bildquelle: pixabay.de / skeeze)

Die Frage die sich auch stellen sollte ist, wie wird der Sattel genutzt? Die Passform ist von mehreren Faktoren abhängig.

Als Grundmaß wird aber angenommen, das der Sattel nicht auf der Schulter aufliegen und nicht über den 18. Wirbel hinausgehen sollte.

Sollten diese Richtlinien nicht eingehalten werden, kommt es vermehrt zu Muskel- und Gelenksproblemen bei Pferden, weil die Bewegungsfreiheit des Tieres nicht gegeben ist.

Welche Größe und welches Gewicht sollte der Westernsattel haben?

Die Größe ist abhängig vom Pferd sowie dem Hersteller, dem Baujahr und Arten. Sie hängt auch von der Größe des Reiters und der Sitzgröße ab. Nicht jeder Pferd ist gebaut wie das Andere. Das Gewicht lässt sich pauschal auf 10-25 kg eingrenzen.

Die Größe des Sattels kann mittels verschiedener Messinstrumente erhoben werden. Manche Hersteller wollen nur die Sitzgröße und Kammerweite wissen, allerdings ist die Größe dadurch nicht zu 100 % akurat.

Die Sitzgröße wird mit 14-18 Zoll (2,54 cm = 1 Zoll), für die unterschiedlichen Gesäße, angegeben. Es kommt aber auch hier zu Abweichungen bei den einzelnen Herstellern.

Am Einfachsten ist es, sich zu überlegen, welchen Sattel man haben möchte und dann eine ExpertIn kommen zu lassen, die das Pferd vermisst. Diese wird dann die genauen Abstände und Längen messen.

Das Gewicht wird beeinflusst durch das Material. Ein sehr leichter Sattel kann auch nur 7 kg wiegen, während der Durchschnitt zwischen 10-25 kg liegt. Im Vergleich dazu wiegen englische Sättel zwischen 6-10 kg.

Welche Passform ist für mich passend?

Die Passform hängt vom der jeweiligen Rasse und des Körperbaus des Pferdes ab.

Es geht auch darum selbst einen guten Sitz auf dem Pferd zu haben, weshalb die Sitzgröße eine Rolle spielt. Es kommt darauf an, für was du den Sattel nutzen willst.

Hier sieht man ein typisches Bild von Barrel Racing in Utah. Dabei sind die zwei Bauchgurte sichtbar und wie der Schwerpunkt der Reiterin verlagert wird. (Bildquelle: pixabay.de / tcdeveloper)

Es gibt verschiedene Arten, die Passform des Pferdes herauszufinden:

  • Auflegen des Sattels (meist ungenau)
  • Auflegen des Baumes
  • Equiscan (nicht alle Sattler verfügen über die Software)
  • Gipsabdruck
  • Horseshape (Scanner)
  • Sattelchecker (Metallgestänge)
  • Wärmebild (vor und nach der Nutzung des Sattels)
  • Schwitzbild (Druckstellen sind deutlich mehr verschwitzt)
  • Impressions Pad (Gelflüssigkeit unter dem Sattel)
  • Optische Kontrolle während des Reitens

Am Besten wird die Kontrolle oder die Anpassung an das Pferd durch eine ExpertIn durchgeführt, um etwaige Probleme zu unterbinden.

Für welche Pferderassen eignet sich der Westernsattel?

Westernsättel eignen sich grundsätzlich für alle Pferde, vor allem aber kleine, wendige Rassen. Wichtig ist zu wissen, ob der Sattel für das geeignet ist, für das du ihn brauchst.

Es gibt eigens für das Westernreiten gezüchtete Rassen wie z.B.

Pferderasse Merkmale
Quater Horse Flexibel und kompakt oder schmal und wendig
Appaloosa Geschecktes Fell, klein und wendig
Paint Horse gutherzig, ausdauernd

Pferde mit einer Widerristhöhe von ca. 1,55m, breiten Schulter und schmalen Hüften werden gerne für das Westernreiten genutzt. Zu diesen Rassen gehören auch Haflinger und Freiburger.

Welche Alternativen gibt es zu einem Westernsattel?

Es gibt gut 14 verschiedene Sattelarten, die je nach Rasse und Disziplin geordnet.

Reitsattel Test 2019: Die besten Reitsättel im Vergleich

Die gängigste Art ist der Englische Sattel und aus diesem haben sich unterschiedliche Aufbauten entwickelt. Diese können in übergreifenden Disziplinen genutzt werden.

Meist genutzten Arten sind:

  • Vielseitigkeitssattel
  • Dressursattel
  • Springsattel

Es gibt aber auch Disziplinen in welcher ein spezieller Sattel gefordert wird, wie z.B. der Polosattel, der Militärsattel, der Rennsattel oder der Distanzsattel.

Ebenso gibt es Sättel für Isländer, wie den Töltsattel, der das Gewicht anders verteilt als andere Sättel.

Was kostet ein Westernsattel?

Bei der Kostenfrage kommt es immer auf die Qualität, das Material und den Hersteller an. Es wird auch zwischen neuen, gebrauchten und maßgefertigten Sätteln unterschieden.

Die Preisspanne bei den einzelnen Herstellern ist verständlich, wobei natürlich gilt, dass das Billigste keine hohe Qualität besitzen aber ebenso das Teuerste nicht unbedingt das beste Produkt sein muss.

Die Preise beginnen bereits bei ca. 200 € und können sich bis ca. 2500 € steigern. Natürlich gibt es auch diverse Hersteller, die Sättel für deutlich mehr verkaufen.

Typ Preisspanne
Gebraucht ca. 200-500 €
Neu ca. 500-2500 €
Maßgefertigt ab 1000 € aufwärts

Wo kann ich einen Westernsattel kaufen?

Prinzipiell kannst du Westernsättel fast überall kaufen. Eine Frage des Budgets und der Einsatzfähigkeit ist ob der Sattel gebraucht, neuwertig, neu oder maßgefertigt sein soll.

Die einfachste, aber nicht immer seriöse oder gute (siehe Passform) Form des Kaufes ist in Onlineshops. Ebenso gibt es Onlineportale wo Menschen gebrauchte Sättel anbieten, auch hier bitte darauf achten, das der Sattel auch das ist was er verspricht.

Ein anderer Weg ist bei einem Sportladen (mit einer Pferdeabteilung) oder direkt beim Hersteller, die meist auch einen oder mehrere Zweigstellen haben. Oder du suchst dir einen Sattler in der Umgebung und frägst dort an oder kaufst ein.

Viele Reiter, die nur gelegentlich reiten und trotzdem ihren eigenen Sattel haben möchten oder die eine Reitbeteiligung besitzen, übernehmen gerne die Sättel von anderen Reitern.

Natürlich ist hier die Passform für den Menschen selbst nicht immer gegeben, jedoch sind diese meist günstiger.

Entscheidung: Welche Arten von Westernsätteln gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Bei der Anschaffung eines Westernsattels gibt es zwei Grundarten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

  • Kalifornische Sattel
  • Texanische Sattel

Es gibt auch verschiedene Stile des Westernsattels wie:

  • Reining Sattel
  • Pleasure Sattel
  • Ladies Reiner Sattel
  • Pro Balance Sattel
  • Buckaroo oder Wade Sattel

Nachstehend werden wir dir die Vor- und Nachteile dieser Sättel näher erläutern und dir die Entscheidung erleichtern.

Was zeichnet einen kalifornischen Sattel aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

California Ranch Saddles sind den Englischen Sätteln sehr ähnlich in der Verwendung. Der Aufbau ist jedoch sehr unterschiedlich.

Durch den tiefer gelegenen Sitz hat man einen besseren Sitz und eine geringere Belastung für das Pferd.

Die Schenkelhilfen sind einfacher als bei einem texanischen Sattel, allerdings ist das nachgurten vom Pferd aus nicht möglich.

Vorteile
  • Hohes Horn
  • Hoher hinterer Sattelrahmen (auch Cantle genannt)
  • Sitz ähnlich dem Dressursattel
  • Einfache Schenkelhilfe möglich
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Keine nachträgliche Anpassung
  • Nachgurten problematisch
  • Sprunghöhe eingeschränkt

Was zeichnet einen texanischen Sattel aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Texanische Sättel sind hauptsächlich für die Arbeit mit Nutztieren ausgelegt, wie zum Beispiel durch einen zusätzlichen Gurt, der verhindern soll das der Sattel verrutscht sollte ein Tier das am Horn festgemacht wurde, versucht sich loszureißen.

Dadurch das der Schwerpunkt hinten liegt, wird das Gewicht gleichmäßiger verteilt, dadurch werden Schenkelhilfen aber problematisch.

Vereinfachte aber den Cowboys ihre Arbeit, da sie sich nicht darauf konzentrieren mussten. Auch das flache Horn und der flachere Stützteil ist ein Vorteil um bequemer im Sattel zu sitzen.

Vorteile
  • Flaches Horn
  • Flacher Cantle
  • Schwerpunkt hinten
Nachteile
  • Kaum Schenkelhilfen möglich
  • Hohes Gewicht
  • Nachträgliche Anpassung kaum möglich

Kaufkriterien: Anhang dieser Faktoren kannst du Westernsättel vergleichen und bewerten

In dieser Rubrik erklären wir dir, wie du dich für den passenden Sattel, anhand verschiedener Aspekte entscheiden kannst.

Ein kurzer Überblick über die folgende Kriterien, mit deren Hilfe du die diversen Westernsättel vergleichen kannst:

  • Material
  • Gewicht
  • Größe
  • Passform
  • Preis-Leistung-Verhältnis

Nachfolgend erklären wir dir, die einzelnen Punkte im Detail, die du für die Kaufentscheidung nutzen kannst

Material

Ursprünglich wurden Westernsättel aus Leder mit Holzeinlagerungen hergestellt. Inzwischen gibt es verschiedene Materialien, die für die Herstellung genutzt werden.

Leder ist sehr oft bei neuen Sätteln steif und wird erst durch die Benutzung  weicher. Es ist jedoch auch Anpassungsfähiger als zum Beispiel Synthetik oder Kunststoff.

Kunststoff und Synthetik sind weich, jedoch passen sich diese Materialien  kaum an das Pferd an. Beide sind deutlich leichter als Leder.

Einfacher Westernsattel aus Leder, wie er häufig hergestellt wird. (Bildquelle: pixabay.de / TechPhotoGal)

Leder ist Gewichtstechnisch schwerer als andere Materialien, jedoch wenn es regelmäßig gepflegt wird umso langlebiger.

Gewicht

Wie bereits oben erwähnt, ist der Westernsattel im Gegensatz zu den anderen Sätteln schwerer und kommt auf ein Gewicht zwischen 15-25 Kilogramm.

Das Gewicht ist für die Pferde kein Problem, da die Gewichtsverteilung durch die breitere Auflagefläche gleichmäßiger ist.

Leichter sind die Endurance-Sättel, da sie im Gegensatz zu den anderen Westernsattelarten kein Horn besitzen. Ein schwerer Vertreter seiner Art ist der Ropingsattel, der speziell für die schwere Farmarbeit gemacht wurde.

Das Gewicht hängt auch immer vom Material ab. Leder ist im Normalfall immer schwerer als Kunststoff oder Synthetik. Ebenfalls ein Kriterium ist das eigene Gewicht, den nicht jeder Sattel ist gleich belastbar.

Größe (Zoll- oder Zentimeterangaben)

Die Größe wird häufig mit Zoll angegeben, da historisch der Einfluss aus Großbritannien sehr groß wahrgenommen wird.

Darüber hinaus wird sie auch mit Zentimeter angegeben. Zur kurzen Info, ein Zoll entspricht 2,54 cm.

Die Abhängigkeit der Größe haben wir bereits beschrieben. Ein wichtiger Aspekt ist der Sattelbaum. Dieser liegt auf dem Rücken auf beiden Seiten auf und ist dafür Verantwortlich das du nicht vom Pferd fällst.

Zur Messung des Sattelbaums solltest du in dir die Teile aus denen er besteht genau ansehen. Aus diesen kannst du zum Beispiel unter zu Hilfe nahmen der Gulletweite, die Winkelung der Bars herausfinden. Der Winkel ist entscheidend für die Passform.

Die unterschiedlichen Größen der Hersteller sind zwischen 14-18 Zoll aufgelistet, das entspricht ca. 35-45 Zentimeter.

Viele Produzenten fordern die Kammweite sowie die Sitzgröße des Reiters. Die Kammweite besteht aus den zwei Punkten des Sattelbaumes, die links und rechts anliegen.

Passform

Die Passform hängt vom Pferd, Reiter und Hersteller ab. Du solltest dir immer bewusst sein, das der Sattel deinem Pferd passen muss, da ansonsten Folgeschäden auftreten können.

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Mein Cowgirlpony 😍 Wahrscheinlich wird er vorübergehend aber ein Klassischpony🙈 Ich habe wahrscheinlich (ich muss mir das noch Abnicken lassen) einen Vielseitigkeitssattel SP Springen gefunden, der ihm passt. Für das erste Anreiten super. Auch bezogen auf Gewicht 😇 Und im Hinblick darauf, dass unser Westernsattel nur bedingt passt, da er zu lang ist, und ich mit ihm auch nicht klarkomme (mich sehr unwohl fühle), auch super. 👍🏻 Im Juni kommt dann unsere Western-Sattlerin und wir schauen, was wir machen. Die macht wohl auch beim Sattler-Jungpferde-Programm mit. – – – Einige können meinen Weg vielleicht nicht nachvollziehen, andere vielleicht schon. Letztendlich muss es sich für mich richtig anfühlen. Mir ist wichtig, dass es Stuey gut geht, dass ich mich sicher fühle und dass keine groben Fehler gemacht werden. Und ich denke, dass der Bub spätestens im Herbst einen (für ihn und mich) passenden Westernsattel bekommt. #pferdepost_123 #haflingeroftheday #haflingersofinstagram #westernhaflinger #jungpferd #jungpferdeausbildung #reitsattel #sporthaflinger #cowgirl

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Wie bereits oben erwähnt, kann die Passform mit verschiedenen Instrumenten ermittelt werden. Die Grundregel besagt aber, das der Sattel nicht auf den Schulterblättern und nicht hinter dem 18. Brustwirbel aufliegen soll.

Das Reitergewicht spielt ebenso eine wichtige Rolle bei der Passform. Spezieller sind die Abmessungen des Gesäß, damit man einen perfekten Sitz auf dem Pferd hat.

Weiters ist die Einsatzdauer ein Punkt, den du beachten solltest. Je nach Qualität sollte sich überlegt werden, wie lange du den Sattel nutzen möchtest.

Auch ein wichtiger Punkt ist das immer eine Anprobe am Pferd mit anschließender Nutzung gemacht werden sollte, damit die genaue Passform ermittelt werden kann. Eine nachträgliche Anpassung ist bei Westernsättel kaum möglich und mit hohen Kosten verbunden.

Preis-Leistung-Verhältnis

Es gibt das Sprichwort: Einem geschenkten Gaul, sieht man nicht ins Maul. Bitte bei der Beschaffung von Sättel nicht wortwörtlich nehmen. Den abgesehen von der Passform kommt es auch auf die Materialien an.

Die Herstellung der Materialien spielt oftmals eine Rolle, ob der Westernsattel teuer ist oder nicht. Billigleder wird vielfach in Drittländern produziert und behandelt und für die Verarbeitung zum Hersteller transportiert.

Hochwertiges Leder, wird meist in Europa verarbeitet und ist somit bei den Produktions- und Verarbeitungskosten teurer. Auch die Farbe spielt beim Preis eine Rolle, sollte das Leder in einer speziellen Farbe eingefärbt werden müssen.

Ebenso kommt es auf das Material beim Sattelbaum drauf an. Bei Billigprodukten ist das Holz meist aus minderwertigen oder fehlerhaften Holz und somit nicht belastbar. Daher lohnt sich der Blick auf die Verarbeitung des gesamten Sattels.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Westernsattel

Welche Folgen kann die falsche Passform für mein Pferd haben?

Reizungen und Verletzungen der Muskeln, Bänder und Knochen können Folgeschäden von einem falschen Sattel sein.

Der Sattel drückt dann auf die Schulter, mit einer zusätzlichen Belastung der Vorderhand oder die hinteren Wirbeln und bildet ein Hohlkreuz.

Ein nicht passender Sattel, kann auf die Vorderhand und den hinteren Wirbelbereich drücken und so zu Verletzungen führen. Die falsche Sitzposition kann auch Schäden in der Haltung des Reiters hervorrufen. (Bildquelle: pixabay / evixtus)

Kann der Westernsattel an das Pferd nachträglich angepasst werden?

Prinzipiell nein. Der Sattel sollte von Anfang an für das Pferd gemacht sein und richtig aufliegen.

Es gibt Sattler die eine nachträgliche Bearbeitung des Baumes in Betracht ziehen, allerdings ist das für den Besitzer meist mit hohen Mehrkosten verbunden.

Wie reinige ich einen Westernsattel richtig?

Die Reinigung richtet sich nach dem Material. Wir werden nur kurz auf die Reinigung eines Ledersattels eingehen. Diesen mit warmen Wasser und Lederseife reinigen und gut trocknen lassen.

In regelmäßigen Abständen mit Öl einölen. Was wichtig ist, dass das einölen nicht zu oft passiert, sondern nur dafür da ist das der Sattel nicht brüchig wird.

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Heute war ich fleißig, ich war schon etwas vor meiner Reitschülerin im Stall, und da ich mir die neue Lederpflege von @effol_effax geholt habe, musste ich die gleich mal testen. Die Leder Kombi ist mega gut. Man braucht nur einen Schwamm und ein Tuch. Und bekommt alles sauber und das Leder bekommt wieder eine schöne Farbe und wird gepflegt. Ich bin super happy das es alles so schnell ging. Und wo ich das meiste an Kram schon aus meinem Schrank hatte, habe ich den auch mal aufgeräumt und einige Sachen zum Waschen mitgenommen und tausche die Winter decken mal langsam gegen Fliegenmaske und Co. Jeronimo ist dann heute von @ronjakunzmann geritten worden und war wieder ein Schatz 🐎🤠😘 erst ist das beste "Schulpony" was man sich wünschen kann! #lederpflege #effax #lederkomi #cowboyboots #westernsattel #westerntrense #cowgirlatheart #pferdemädchen #westernponyjeronimo #besterlehrerjeronimo

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Wo kann ich meinen Westernsattel verkaufen?

Es gibt verschiedene Arten seinen Sattel zu verkaufen. Du kannst im Stall nachfragen, auf Börsen gehen oder ihn im Internet zum Verkauf anbieten.

Hier gelten allerdings die selben Regeln wie bei einem Kauf und du solltest Vorsicht walten lassen.

Wie sattel ich einen Westernsattel richtig?

Da die Erklärung den Rahmen sprengen würde, haben wir dir hier ein gut erklärtes Video eingefügt:

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.wayoutwest.info/start/index.php?option=com_content&view=article&id=370&Itemid=223

[2] https://www.tagesspiegel.de/berlin/big-dd-ranch-grenzenloses-cowboyleben-in-brandenburg/22636124.html

[3] https://www.ln-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-im-Norden/WAS-MACHEN-SIE-DENN-DA6

[4] https://www.sattelcheck.ch/n%C3%BCtzliche-tipps/wissenswertes-%C3%BCber-den-westernsattel/

Bildquelle: 123rf.com / 21429772

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