Willkommen bei unserem großen Reitsattel Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Reitsättel. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Reitsattel zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Reitsattel kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Sattel bietet dir optimalen Halt auf dem Pferd und ermöglicht die korrekte Hilfengebung. Außerdem verteilt er den Druck auf dem Rücken des Pferdes und trägt damit zur Gesundheit deines Vierbeines bei.
  • Besonders wichtig ist es dabei, dass der Sattel optimal auf dich und dein Pferd zugeschnitten wird. Dafür solltest du auf jeden Fall einen Sattler zu Rate ziehen.
  • Je nachdem welche Disziplin du reitest, brauchst du einen anderen Sattel. Überlege dir also schon vor dem Sattelkauf, wozu du ihn später einmal nutzen möchtest.

Reitsattel Test: Das Ranking

Platz 1: Kerbl Sattel-Set

Platz 2: HKM Shetty Sattel-Set Beginner

Platz 3: German Riding Shettysattel Set

Platz 4: Leder-Pferdesattel-Set

Platz 5: HKM Shetty Sattel Starter

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Sattel kaufst

Wofür braucht man einen Sattel?

Sättel werden verwendet, um das Gewicht des Reiters auf dem Pferd zu verteilen und so dessen Rücken zu schonen. Außerdem ist mit einem Sattel das Reiten bequemer, als wenn der Reiter auf dem bloßen Pferderücken sitzen müsste. Durch Steigbügel, Pauschen und Griffe bietet ein Sattel außerdem mehr Sicherheit und Halt beim Reiten.

Ähnlich wie ein gut sitzender Reithelm, Reithosen, Reitstiefel und Reithandschuhe, ist ein guter Reitsattel ein unverzichtbarer Begleiter für jeden Ausritt mit dem Pferd. Deshalb sollte der Reitsattel sowohl für dich als auch für dein Pferd bequem sein.

Welcher Sattel eignet sich für welche Reitsportdisziplin?

Es gibt ganz unterschiedliche Sattelarten, die jeweils für eine bestimmte Disziplin geeignet sind. Schau dir auf jeden Fall auch die ausführliche Beschreibung der Arten im Kapitel „Entscheidung“ an.

  • Dressursättel ermöglichen das Reiten mit einem gestreckten Bein und die optimale Hilfengebung für jede Lektion.
  • Springsättel sind für Sprünge und das Reiten im Gelände optimal. Die Bügel werden kurz verschnallt, sodass der Reiter in jeder Situation flexibel reagieren kann.
  • Vielseitigkeitssättel vereinen die Stärken von Dressur- und Springsätteln und sind für Einsteiger, die sich noch nicht für eine Disziplin entschieden haben optimal. Spätestens ab L Niveau sollte allerdings auf einen Spezialsattel umgestiegen werden.
  • Arbeitssättel sind sehr bequem und dafür geeignet lange Zeit durchreiten zu können. Vor allem im Westernreiten, sowie in der spanischen und französischen Reitweise kommen sie zum Einsatz.
  • Baumlose Sättel sind eine preisgünstige Alternative zu den anderen Sattelarten und sind ebenfalls sehr bequem. Für längere Ritte und schwere Reiter sind sie allerdings nicht geeignet.

Daneben gibt es noch viele andere Sattelarten, vom Töltsattel bis zum Damensattel. Diese Sättel findet man (fast) ausschließlich in den jeweiligen Spezialdisziplinen vor.

Wie viel kostet ein Sattel?

Sättel gibt es in allem Preiskategorien. Teurere Sättel sind in der Regel hochwertiger verarbeitet und weisen eine bessere Qualität auf als günstigere. Bei manchen Sätteln im oberen Preissegment zahlt man allerdings auch teilweise für den Markennamen.

Die Preisspanne bei Sättel erstreckt sich von wenigen hundert bis mehreren tausend Euro. Vor allem die Qualität des Leders, das Alter des Sattels und Verstell- und Anpassungsmöglichkeiten sind für die preisliche Einordnung ausschlaggebend.

Reitsattel

Sättel sind aus dem heutigen Reitsport kaum noch wegzudenken. Sie dienen sowohl dem Wohl des Pferdes als auch der Sicherheit des Reiters. (Foto: Lindasay / pixabay.com)

Gebrauchte Sättel gibt es teilweise schon ab 100 Euro im Internet. Allerdings weiß man in diesem Fall nicht, welche Vorgeschichte der Sattel hat. Auch die Passform für Reiter und Pferd kann über das Internet nicht beurteilt werden.

Gute Gebrauchtsättel beim Sattler findet man in der Regel ab circa 500 Euro. Diese Sättel wurden vom Fachmann auf Schäden geprüft und die Passform kann bei einem Termin vor Ort direkt beurteilt werden. Mit etwas Glück und Geduld kann man beim Sattler richtig gute gebrauchte Sättel zu einem sehr guten Preis bekommen.

Im Preissegment von 500 bis circa 1000 Euro findet man die günstigsten neuen Sättel. Diese bestehen meist aus Kunstleder oder sind weniger verstellbar.

Ab etwa 1000 Euro findet man in der Regel für jedes Pferd einen anständigen und gut passenden Sattel. Diese Sättel sind meist gut verarbeitet und halten bei guter Pflege lange. Nach oben sind preislich keine Grenzen gesetzt. Preise von über 2000 Euro sind aber meist auf Markennamen oder einen besonders tollen Sitzkomfort für den Reiter zurückzuführen und somit eher Luxus als unbedingt notwendig.

Beim Sattelkauf darf der Preis nicht ausschlaggebend sein, denn von einem guten Sattel profitieren Reiter und Pferd jahrelang. Wenn der Sattel nicht passt, provoziert man ein unzufriedenes Pferd, das gegebenenfalls sogar bockt oder gesundheitliche Schäden davontragen kann.

Wo kann ich einen Sattel kaufen?

Der Sattelkauf ist eine Wissenschaft für sich und ein Laie kann nicht genau beurteilen, ob ein Sattel dem Pferd richtig passt und inwiefern er später anpassbar ist. Deshalb sollte immer ein Sattler mit hinzugezogen werden.

Dieser hat das nötige Know-How und kann die Passform des Sattels bewerten. Er ist auch derjenige, der später den Sattel anpasst und kann deshalb am besten beurteilen welches Modell geht und welches nicht.

Der nächste Sattler ist in der Regel nicht allzu weit entfernt. Am besten ist es sich vor der Sattelanprobe schon im Geschäft beraten zu lassen. So kann man seine Wünsche und Vorstellungen äußern und dem Sattler auch schon den Körperbau des Pferdes beschreiben. Dadurch kann der Sattler schon im Vorraus die passensten Modelle bereitstellen.

Die Anprobe des Sattels wird dann in der Regel im Stall durchgeführt. Dabei ist vor allem das Probereiten entscheidend, denn dann kann der Reiter ausprobieren, ob er bequem im Sattel sitzen kann, die Hilfen ankommen und ob das Pferd mit dem Sattel zufrieden und zwangslos arbeitet.

Es gibt zwar zahlreiche Versandhäuser, die Sättel anbieten und über das Internet oder Kataloge verkaufen, allerdings ist diese Variante nicht empfehlenswert, denn man kann den Sattel nicht auf dem Pferd probieren und die Passform nicht durch einen fachkundigen Sattler bewerten lassen.

Reitsattel

Westernsättel sind wie alle Arbeitssättel sehr breit und bieten einen hohen Sitzkomfort für den Reiter. (Foto: Bhakti2 / pixabay.com)

Gebrauchte Sättel sind in der Regel auch eine gute Option um Geld zu sparen. Viele Sattler haben eine Auswahl an guten Gebrauchtsätteln im Laden, die er zuvor auf Schäden untersucht hat. Der Kauf solcher Reitsättel über das Internet ist auch hier nicht ratsam, da man die Vorgeschichte nicht kennt und nicht weiß, ob eventuell Schäden vorliegen.

Entscheidung: Welche Arten von Sätteln gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen sechs Arten von Sätteln unterscheiden:

  • Dressursattel
  • Springsattel
  • Vielseitigkeitssattel
  • Arbeitssättel
  • Baumlose Sättel
  • Andere Sattelarten

Bei jeder Art sind die Form des Sattels und damit auch der Sitz des Reiters im Sattel unterschiedlich, wodurch individuelle Vor- und Nachteile entstehen. Welcher Reitsattel der Richtige für dich ist, hängt vor allem davon ab, welche Reitsportdisziplin du betreiben willst und welche individuellen Vorlieben du hast. Außerdem spielt es auch eine große Rolle, ob der Sattel zu dir und deinem Pferd passt und individuell an euch anpassbar ist.

Um dich bei deiner Entscheidung zu unterstützen und einen optimalen Sattel für dich zu finden, stellen wir im folgenden Abschnitt die verschiedenen Arten von Reitsätteln genauer vor und listen die Vor- und Nachteile übersichtlich auf.

Was ist ein Dressursattel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Dressursättel haben ein langes und gerades Sattelblatt. Dadurch kann der Reiter – wie beim Dressurreiten erwünscht – mit langem Bein reiten und so korrekt auf das Pferd einwirken. Durch seine Form ermöglicht es ein Dressursattel außerdem, dass der Reiter tief im Pferd sitzt. Deshalb ist ein Dressursattel optimal für das Reiten von Dressurlektionen.

Die Größe der Pauschen eines Dressursattels variiert teilweise stark. Je größer sie sind, desto mehr Halt geben sie dem Bein des Reiters und desto fester sitzt dieser im Sattel. Allerdings sollte man beim Sattelkauf auch darauf achten, dass die Pauschen einen nicht einengen und in eine Position zwingen, denn Flexibilität und Beweglichkeit ist beim Reiter immer wichtig.

Vorteile
  • Gestrecktes Bein
  • Tiefer Sitz
  • Optimal für Dressurlektionen
Nachteile
  • Für hohe Sprünge ungeeignet
  • Weniger Halt im Sattel
  • Nicht optimal für Anfänger oder schreckhafte Pferde

Das Problem bei einem Dressursattel ist, dass man durch seine Form die Steigbügel meist nicht kurzschnallen kann und deshalb weniger Halt im Sattel hat. Für hohe Sprünge sind viele Dressursättel daher nicht konzipiert. Mit jungen oder schreckhaften Pferden ist das Reiten im Dressursattel meist ebenfalls nicht optimal.

Für Anfänger ist ein Dressursattel meist sehr schwierig zu sitzen, denn durch das gestreckte Bein verliert man anfangs schneller das Gleichgewicht und ist unsicherer im Sattel.

Ob ein Dressursattel zu dir und deinem Pferd passt, kommt aber auch auf das Modell an. Zum Beispiel ist es bei Dressursätteln mit kleinen Pauschen durchaus möglich die Bügel kürzer zu schnallen. So ist auch das Geländereiten kein Problem. Das wichtigste ist, dass du dich in deinem Sattel sicher fühlst und du dich in ihm in jeder Situation gut halten kannst.

Was ist ein Springsattel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Mit seinen sehr kurzen und nach vorn verlagerten Sattelblättern ist der Springsattel das genaue Gegenteil eines Dressursattels. Dieser Sattel ist dafür ausgelegt, dass der Reiter über dem Sprung den bestmöglichen Halt hat und sich dennoch flexibel bewegen kann. Dafür besitzt ein Springsattel vorn und hinten Pauschen, die das Verrutschen des Reiterbeins verhindern sollen.

Die Steigbügel in einem Springsattel sind in der Regel kurz verschnallt, damit der Reiter im leichten Sitz reiten und den Rücken des Pferdes über dem Sprung optimal entlasten kann. Deshalb ist der Sitz im Springsattel nicht so tief wie im Dressursattel. Korrekte Kreuz-, Gewichts- und Schenkelhilfen werden dadurch erschwert.

Vorteile
  • Guter Halt
  • Optimal für das Springreiten
  • Für Anfänger und schreckhafte Pferde geeignet
Nachteile
  • Keine optimale Hilfengebung möglich
  • Für Dressurarbeiten ungeeinget

In der Dressurarbeit ist der Springsattel deshalb nicht optimal. Mit kurzen Bügeln kann der Reiter die Hilfen nicht hunderprozentig korrekt geben, schnallt man die Bügel länger, hat das Bein keinen Kontakt zur Pausche mehr und verliert dadurch den Halt.

Für Anfänger sind Springsättel meist gut geeignet. Beim manchen Modellen ist allerdings der Schwerpunkt sehr weit hinten, sodass die Gleichgewichtsfindung schwieriger ist. Auch für junge und schreckhafte Pferde kann man einen Springsattel verwenden, da er guten Halt und Flexibilität im Sattel ermöglicht.

Was ist ein Vielseitigkeitssattel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Für Freizeitreiter oder Reiter, die sowohl Dressurreiten, also auch Springen wollen, ist der Vielseitigkeitssattel (auch teilweise VS-Sattel abgekürzt) eine gute Zwischenlösung. Er vereinigt die Vorteile der beiden Spezialsättel und versucht gleichzeitig die Nachteile zu verringern.

Die Pauschen sind nicht so kurz und so weit vorn wie beim Springsattel, sodass man mit langen Dressurbügeln reiten kann und trotzdem auch die Möglichkeit hat die Bügel kurz zu schnallen und zu Springen. Dabei bietet der Vielseitigkeitssattel guten Halt und ist deshalb auch für das Geländereiten gut geeignet.

Vorteile
  • Für Dressur und Springen geeignet
  • Für Anfänger und schreckhafte Pferde geeignet
  • Guter Halt
Nachteile
  • Für Spezialdisziplinen ungeeignet
  • Ab L Niveau sollte ein Spezialsattel verwendet werden

Vielseitigkeitssättel gibt es auch mit dem Schwerpunkt Dressur oder Springen, dabei nähert sich die Form dem jeweiligen Spezialsattel eher an. Durch seine Vielseitigkeit ist diese Sattelart in Reitschulen sehr beliebt, da man so für beide Disziplinen nur einen Sattel benötigt. Auch Anfänger kommen in dem Sattel gut zum Sitzen und fühlen sich sicher.

Trotzdem muss der Vielseitigkeitssattel Kompromisse machen. So ist er für die Spezialdisziplinen Dressur und Springen einzeln nicht so optimal wie Dressur- und Springsättel. Spätestens ab L Niveau sollte deshalb jeder Reiter seinen Vielseitigkeitssattel gegen einen Spezialsattel tauschen.

Welche Arbeitssättel gibt es und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Unter Arbeitssätteln werden vor allem Westernsättel gezählt, aber auch spanische, französische und Barock-Sättel sind inbegriffen. Der Begriff Arbeitssattel verrät das ursprüngliche Einsatzgebiet: Diese Sättel wurden (vor allem) früher unter anderem von Viehhirten für die tägliche Arbeit genutzt.

Da sie oft stundenlang im Sattel sitzen mussten, sollte der Sattel möglichst bequem sein und zusätzlich die Möglichkeit bieten Lassos und andere Utensilien problemlos zu befestigen.

Vorteile
  • Sehr bequem
  • Breite Auflagefläche auf dem Pferderücken
  • Hohe Sicherheit
  • Befestigung von Stricken möglich
Nachteile
  • Hohes Eigengewicht
  • Horn und hohe Zwiesel für Anfänger ungeeignet

Durch die im Vergleich zu anderen Sattelmodellen breitere Auflagefläche von Arbeitssätteln, verteilen sie das Reitergewicht besser auf dem Pferderücken und schonen diesen dadurch. Arbeitssättel sind sehr belastbar und halten in der Regel sehr lange. Durch den bequemen Sitz und die große Sicherheit, die man im Arbeitssattel hat, wird diese Sattelart auch unter Freizeitreitern immer beliebter.

Nachteil der Arbeitssättel ist ihr hohes Eigengewicht, das das Satteln deutlich erschwert. Der Westernsattel hat außerdem ein Horn vorne, das gegebenenfalls zur Gefahr werden kann, wenn das Pferd bockt oder durchgeht und der Reiter nach vorne kippt. Der spanische Arbeitssattel hingegen hat hohe Vorder- und Hinterzwiesel, die die Beweglichkeit des Reiters einschränken können.

Was ist ein baumloser Sattel und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Hier fehlt, wie der Name schon sagt, der Sattelbaum. Dadurch sitzt der Reiter sehr nah am Pferd, was durch die weiche Polsterung baumloser Sättel zudem sehr bequem ist. Für Freizeitreiter, die ihr Pferd nur einige Tage pro Woche für kurze Zeit bewegen wollen und nicht auf einen teuren „normalen“ Sattel zugreifen wollen, ist diese Art eine gute Alternative.

Für Pferde mit schwierigem Rücken, auf die nur wenige oder gar keine der klassischen Sattelmodelle angepasst werden können, kann der baumlose Sattel ebenfalls eine Alternative sein.

Vorteile
  • Preisgünstig
  • Sehr bequem
  • Für Pferde mit schwierigem Rücken geeignet
Nachteile
  • Keine Verteilung des Reitergewichtes
  • Aufstiegshilfe notwendig
  • Für Dressur- oder Springarbeit oder Geländereiten ungeeignet
  • Wenig Halt

Allerdings macht sich der fehlende Sattelbaum auch bemerkbar: Der Sattel liegt nicht so stabil auf dem Pferderücken und das Reitergewicht wird kaum auf dem Rücken verteilt. Deshalb gibt es für viele baumlose Sättel ein Reiterhöchstgewicht von 80kg.

Da baumlose Sättel nicht so fest und stabil auf dem Pferderücken liegen, sollte man immer mit einer Aufstiegshilfe auf das Pferd steigen. Im Gelände könnte es deshalb mit dieser Sattelart schwierig werden wieder aufs Pferd zu kommen.

Für längere Ritte ist ein solcher Sattel ebenfalls nicht konzipiert, denn die Gesäßknochen des Reiters drücken auf den Rücken des Pferdes, was sogar zu Druckstellen führen kann.

Außerdem hat der Reiter wenig Halt im Sattel und die Hilfen können nicht so korrekt gegeben werden wie beispielsweise in einem Dressursattel. Für die Dressur- und Springarbeit, sowie für das Reiten im Gelände sind baumlose Sättel deshalb nicht geeignet.

Welche anderen Sattelarten gibt es noch?

Neben den vorgestellten Sattelarten gibt es noch eine Reihe weiterer Arten, die für Spezialdisziplinen geeignet und konzipiert sind. Die bekanntesten möchten wir hier noch kurz vorstellen.

Dazu zählt beispielsweise der Rennsattel. Diese sind besonders klein und leicht, um dem Pferd den optimalen Raumgriff bei höchsten Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Allerdings kann in ihnen nur im Rennsitz geritten werden, für Dressur- oder Springreiten ist dieser Sattel nicht ausgelegt.

Ein Damensattel hat die Besonderheit, dass beide Reiterbeine auf einer Seite des Pferdes liegen. Die Schenkelhilfen können demnach nur mit einem Bein gegeben werden. Bei Stürzen ist der Damensattel sehr gefährlich, da der Reiter in ihm „festklemmt“ und nicht so beweglich ist wie im normalen Sattel.

Kurze Sattelblätter und ein weit nach hinten verlagerter Schwerpunkt sind die Merkmale eines Wanderreitsattels oder Trekkingsattels. Sie besitzen eine große Auflagefläche und zudem zahlreiche Ösen, an denen Gepäck und Verpflegung festgemacht werden können.

Töltsättel zeichnen sich durch große Schulterfreiheit aus, die Kammer ist weit nach hinten verlagert. Ein solcher Sattel ist sehr flach, um die Gewichtverteilung des Reiters in den unterschiedlichen Gangarten zu ermöglichen. Die Sitzfläche, sowie die Pauschen sind in der Regel gerippt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Sättel vergleichen und bewerten

Passform für das Pferd

Wenn der Sattel nicht zu dem Pferd passt, kommt es zu Druckstellen und Verspannungen. Die meisten Pferde zeigen ihr Unwohlsein mit dem Sattel deutlich, entweder durch schnappen oder Ohrenanlegen beim Satteln oder beim Reiten durch Probleme mit Stellung und Biegung oder mit dem Aufwölben des Rückens.

Um zu beurteilen, ob der Sattel dem Pferd passt, sollte immer ein Experte hinzugezogen werden. Heutzutage gibt es moderne Messmethoden, die den Rücken des Pferdes ausmessen um dann den passenden Sattel zu finden beziehungsweise den vorhandenen anzupassen.

Reitsattel

Die richtige und regelmäßige Pflege des Leders ist wichtig, damit dein Sattel lange hält und nicht brüchig wird. (Foto: JamesDeMers / pixabay.com)

Einige wichtige Punkte kann man aber auch selbst immer mal wieder kontrollieren um herauszufinden, ob der Sattel noch passt. Einen Sattler kann die Selbsteinschätzung aber dennoch nicht ersetzen.

Der erste wichtige Punkt ist die Widerristfreiheit. Über und neben dem Widerrist sollten immer zwei bis drei Finger Platz sein, um die empfindliche Stelle nicht einzuengen. Auch mit dem Reitergewicht sollte über die ganze Länge des Rückens Platz zwischen Widerrist und Sattel sein.

Wenn man sich hinter den Sattel stellt, sollte man von hinten nach vorne durchschauen können. Der Wirbelkanal sollte außerdem für die meisten Pferde etwa vier Finger breit sein.

Die richtige Kammerweite festzustellen ist schon schwieriger. Der Sattel muss stabil auf dem Pferd liegen, aber gleichzeitig darf er nicht die Schulter blockieren. Wenn der Sattel auf dem Pferd liegt und man ein Vorderbein hochhebt, sollte man mit einer Hand die Rotation des Schulterblattes erfühlen können.

Wenn sich die Schulter unter den Sattel schiebt, scheint die Kammer auf den ersten Blick passend zu sein. Wenn der Sattel die Bewegung der Schulter blockiert, liegt ein Problem vor.

Auch die richtige Länge des Sattels ist wichtig. Er sollte nicht vor der Schulter und nicht hinter der letzten Rippe liegen. Ein zu kurzer Sattel ist meist eher für den Reiter ein Problem, während ein zu langer Sattel schmerzhaft für das Pferd ist.

Der Schwerpunkt des Sattels darf nicht zu weit vorne sein, da dies einen Spaltsitz provoziert und es die Versammlung des Pferdes praktisch unmöglich macht. Aber auch zu weit hinten ist der Schwerpunkt falsch, denn das führt meist dazu, dass sich der Reiter nach hinten lehnt und im Stuhlsitz sitzt.

In beiden Fällen wird das Pferd falsch belastet. Generell gilt: In der Mitte des Sattels sollte der tiefste Punkt sein, dann kommt der Reiter optimal zum Sitzen und stört das Pferd am wenigsten.

Passform für den Reiter

In einem nicht zum Reiter passenden Sattel kann es sein, dass der Reiter falsch sitzt, die Hilfen nicht korrekt geben kann oder sogar das Pferd blockiert und falsch belastet.

Fälschlicherweise geht der Trend seit einigen Jahren dahin immer noch größere Pauschen im Sattel zu verbauen. Das Ziel dabei ist, einen besonders ruhigen Reitersitz zu ermöglichen, aber für einen korrekten, ruhigen und ausbalancierten Sitz muss der Reiter sich bewegen können und darf sich keinesfalls zwischen den Pauschen eingezwängt fühlen.

Experten weisen sogar darauf hin, dass ein zu enger oder tiefer Sattel, der das Mitschwingen verhindert, sogar Bandscheiben- oder Rückenprobleme auslösen kann. Deshalb gilt: Mindestens vier Finger sollten zwischen Sattelkranz und Gesäß des Reiters passen, damit der Sattel die optimale Größe für den Reiter hat.

In der Regel kann dich dein Sattler beraten, ob der Sattel für dich geeignet ist oder nicht. Auch ein Reitlehrer sollte den Blick haben, ob der Sattel den korrekten Sitz zulässt. Letztendlich entscheidet aber dein eigenes Gefühl.

Wenn du dich in deinem Sattel unwohl fühlst, solltest du nach einem anderen Modell Ausschau halten, denn mit einem unpassenden Sattel kann sich dein Sitz stark verschlechtern oder du trägt im schlimmsten Fall gesundheitliche Schäden davon.

Material

Die klassischen Reitsättel werden entweder aus Leder oder Kunstleder hergestellt. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Generell ist die Passform des Sattels das wichtigste Kriterium und sollte beim Kauf die wichtigste Rolle spielen. Wenn du dich aber zwischen mehreren passenden Modellen entscheiden kannst, solltest du auch auf das Material achten.

Gute Ledersättel sind sehr lange haltbar – teilweise jahrzehntelang -, allerdings nur, wenn sie gut gepflegt werden. Tipps dafür findest du weiter unten im Abschnitt „Trivia“. Vor allem bei Nässe sind Ledersättel sehr empfindlich, sie können schimmeln oder brüchig werden. Qualitativ schlechtes Leder wird zudem schnell rissig und hart.

Kunstleder hingegen kann in der Regel schneller und unkomplizierter gereinigt werden und braucht nicht so viel Pflege, wie Leder. Sie sind nicht nässeempfindlich und zudem noch wesentlich preiswerter als Ledersättel.

Allerdings färben einige Kunstledersättel ab und sind nicht so lange haltbar wie solche aus Leder. Einige Reiter berichten außerdem von einem anderen Reitgefühl im Kunstledersattel, dieses Kriterium muss allerdings jeder individuell testen.

Entscheidung nach Reitsportdisziplin

Je nachdem, welche Reitsportdisziplin du betreiben möchtest eignet sich eine andere Sattelart für dich. Deshalb solltest du dir optimalerweise schon vor dem Sattelkauf überlegen, welche Ziele du in den nächsten Jahren verfolgen möchtest.

Für die englische Reitweise gibt es verschiedene Sattelarten: Der Dressursattel ist für die reine Dressurarbeit optimal, kleine Sprünge und Geländeritte mit ruhigen Pferden sind kein Problem. Der Springsattel ermöglicht durch seine andere Form das Reiten im leichten Sitz, sowie die Entlastung des Pferderückens über dem Sprung. Er ist aber für die Dressurarbeit eher ungeeignet.

Wer sowohl Dressur, als auch Springen freizeitmäßig reiten möchte, ist mit einem Vielseitigkeitssattel gut beraten.

Für Westernreiter, aber auch Freizeitreiter, die gerne gemütliche Geländeritte unternehmen, sind Arbeitssättel genau das richtige. Sie sind sehr bequem und darauf ausgelegt auch auf längeren Ritten das Reitergewicht optimal auf dem Pferderücken zu verteilen.

Baumlose Sättel sind für Freizeitreiter, die eher selten und kurz auf dem Pferd reiten gedacht. Sie sind bequem und zudem preisgünstig. Allerdings schützen sie den Pferderücken nur wenig vor dem Gewicht des Reiters, so das auf Dauer Druckstellen entstehen können.

Für andere Reitsportdisziplinen, wie Pferderennen, Gangpferdereiterei oder das Reiten im Damensattel gibt es ebenfalls jeweils ganz spezielle Sattelarten, die die Ausübung der jeweiligen Disziplin optimal ermöglichen.

Marken & Hersteller: Die wichtigsten Informationen zu den führenden Anbietern von Sätteln

Es gibt ganz viele verschiedene Sattelhersteller, die Sättel in unterschiedlichen Preisklassen und Qualitätsstufen verkaufen. Die bekanntesten sind:

  • Prestige
  • Kieffer
  • Stübben
  • Euroriding
  • Passier
  • Wintec
  • Sommer
  • Barefoot

Daneben gibt es natürlich auch noch andere, kleinere Marken und Hersteller von Spezialsätteln. Beim Sattelkauf kommt es allerdings nicht vorrangig auf die Marke an. Die Passform ist ausschlaggebend. Die Größe und Form des Sattels muss sowohl für den Reiter, als auch für das Pferd angenehm und anpassbar sein.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Reitsattel

Seit wann verwenden Menschen Reitsättel?

Ursprünglich – vor über 2000 Jahren – gab es erste Packsättel für Kamele und Esel, später auch für Pferde. Am Anfang waren die Sättel vor allem für den Transport von Waren und Gütern vorgesehen.

Um längere Strecken zurückzulegen und schneller reisen zu können, begannen die Menschen aber schnell auch auf den Pferden zu reiten. Da das Sitzen auf dem blanken Pferderücken auf Dauer aber unbequem wurde, wurden aus Decken und Kissen erste Reitsättel gebaut.

Circa ab dem 8. Jahrhundert vor Christus gab es erste einfache Sättel aus Leder. Ab dem 18. Jahrhundert wurden auch Sattelbäume in den Sattel eingebaut, um diesen stabiler zu machen. So entwickelte sich im Laufe der Zeit der moderne Reitsattel, der bis heute im Reitsport eingesetzt wird.

Wie ist ein Reitsattel aufgebaut?

Jeder Sattel – mit Ausnahme von baumlosen Sätteln – besitzt einen von außen nicht direkt sichtbaren Sattelbaum. Dieser gibt dem Reitsattel seine Form und Stabilität und besteht entweder aus Holz, Stahl, Fiberglas oder Aluminium. Das im Sattelbaum integrierte Kopfeisen bestimmt die Kammerweite des Sattels und ist damit mit ausschlaggebend ob der Sattel einem Pferd passt oder nicht.

Heutzutage könne die meisten Sattelbäume und Kopfeisen verstellt und bei Bedarf sogar ausgetauscht werden, sodass sie auf Veränderungen am Pferderücken angepasst werden können. Wer einen älteren Sattel kauft, sollte unbedingt nachfragen, ob dieser verstellbar ist.

Die Sitzfläche wird durch Vorder- und Hinterzwiesel begrenzt. Wie groß diese sein muss, hängt von der Größe des Gesäßes des Reiters ab. Bei einem durchschnittlich gebauten Reiter liegt die Größe in der Regel zwischen 16 und 18,5 Zoll. Die richtige Sitzflächengröße ist wichtig, damit der Reiter weder im Sattel rutscht, noch eingeklemmt wird. Welche Größe zu dir passt, solltest du mit einem fachkundigen Sattler beraten.

Gepolstert wird ein Reitsattel durch sogenannte Sattelkissen, die mit synthetischer Wolle oder Schaumstoff gefüllt sind. Mindestens einmal im Jahr sollte die Passform des Sattels durch einen Fachmann überprüft werden. Hat sich die Muskulatur deines Pferdes verändert, kann ein Sattler dann durch das Auf- oder Umpolstern der Sattelkissen den Sattel wieder optimal an dein Pferd anpassen.

Die Sattelblätter liegen seitlich am Sattel. Sie sind, je nachdem für welche Disziplin der Sattel gebaut wurde, unterschiedlich lang und gegebenenfalls nach vorne verlagert, um die verschiedenen Positionen des Reiterbeins zu ermöglichen. Das Schweißblatt ist der seitliche Teil, der direkt am Pferd anliegt. Außerdem gibt es bei Sätteln mit kurzen Gurtstrippen noch das Deckblatt, das die Sattelgurtstrupfen abdeckt.

Unter dem Sattelblatt liegen die Sattelpauschen, die von außen nur als Wölbung zu sehen sind. Sie unterstützen die Lage des Beins beim Reiten. Je nach Vorlieben des Reiters und je nach Disziplin sind die Pauschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Steigbügelhalterung bietet dabei eine Befestigungsmöglichkeit für die Steigbügel.

Ist teuer immer gleich besser?

Generell muss ein Sattel nicht unbedingt teuer sein. Allerdings solltest du auf bestimmte Eigenschaften achten. Wer an der falschen Stelle spart, gefährdet möglicherweise die Gesundheit des Pferdes oder muss sich zumindest ständig mit Schäden am Sattel herumärgern.

Der Rücken eines Pferdes kann sich ständig verändern, durch Verletzungen und Stehpausen wird beispielsweise Muskulatur abgebaut, junge Pferde hingegen wachsen und bauen durch das Training Muskulatur auf.

Dabei ist es wichtig, dass der Sattler deinen Sattel optimal an dein Pferd anpassen kann, denn ein nicht passender Sattel drückt auf den Pferderücken. Im schlimmsten Fall trägt es dadurch dauerhafte Schäden davon oder fängt an zu bocken, was für dich gefährlich werden kann.

Außerdem sollte auch die Qualität des Leders gut sein, denn schlechtes Leder reißt schneller, färbt ab und lässt sich zudem auch schwerer reparieren. Wenn qualitativ minderwertige Sattelbäume verbaut wurden, kann es hier ebenfalls schneller zu Schäden kommen. Um dir Ärger mit dem Material und der Qualität deines Sattels zu ersparen, solltest du beim Kauf auf hochwertige Sättel wertlegen.

Auch gebrauchte Reitsättel können eine gute Alternative zu den teureren Neusätteln sein. Der Vorteil hier: Das Polster von gebrauchten Sättel hat sich bereits gesetzt und man die endgültige Lage des Sattels schon besser sehen. Die meisten Sattler haben gebrauchte Sättel im Angebot. Trotzdem ist auch beim Gebrauchtsattelkauf die Passform das wichtigste.

Einen Sattel zu kaufen, nur weil er billig ist, macht dich und dein Pferd auf Dauer nicht glücklich. Investiere lieber in einen passenden Sattel, den du immer wieder anpassen lassen kannst und der hochwertig verarbeitet ist. Denn ein solcher Sattel kann bei guter Pflege über 15 Jahre problemlos genutzt werden.

Wie pflegt man einen Sattel richtig?

Die richtige Pflege ist wichtig, denn sie sorgt nicht nur für das schöne Aussehen der Reitausrüstung, sondern auch für die Sicherheit. Schlecht gepflegtes Leder wird schneller brüchig und kann so zu einer echten Gefahrenquelle werden.

Auf die Frage, wie oft das Sattelzeug geputzt werden sollte, gibt es keine pauschale Antwort. Generell solltest du darauf achten, dass nicht zu viel Dreck und Schweiß am Leder hängenbleibt. Ist dies der Fall, solltest du zumindest einmal mit Sattelseife den groben Schmutz wegputzen. Sollte dein Sattel schimmeln, empfiehlt sich das Abwischen mit Essig.

Für die Pflege von Echtledersätteln gibt es ganz verschiedene Produkte. Von All-In-One Sprays über Lederöl bis hin zum klassichen Lederfett oder-balsam ist alles dabei. Bei flüssigen Produkten ist sparsamer Gebrauch wichtig, denn zu viel Feuchtigkeit könnte das Leder aufquellen und dehnen.

Wichtig ist, dass du deinen Sattler beim Sattelkauf fragst, was du beim Putzen beachten musst. Einige Reitsättel sollten nur mit speziellen Herstellerprodukten geesäubert werden. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen der Pflege von Wild-, Glattleder und Kunstleder. Jede Art benötigt eine andere Pflege. Informiere dich also gut, welche Produkte du anwenden kannst und welche nicht.

Was kann man tun, wenn der Sattel rutscht?

Generell solltest du immer zu allererst einen Sattler hinzuziehen, wenn der Sattel nicht richtig passt oder sogar rutscht. Dieser kann Veränderungen am Pferd sehen und den Sattel darauf anpassen. Wenn der Sattel beispielsweise zur Seite rutscht, kann es sein, dass die Polster unterschiedlich stark abgenutzt wurden und somit unterschiedlich hoch sind.

In manchen Fällen kann ein Anti-Slip-Pad helfen den Sattel zu stabilisieren und das seitliche rutschen zu verhindern. Die Verwendung dieses Pads sollte aber nur in Absprache mit deinem Sattler erfolgen.

Das nach-vorne-Rutschen des Sattels tritt meist bei Pferden mit wenig Widerrist auf, allerdings kann es auch sein, dass der Schwerpunkt des Sattels falsch ist. Wenn der Sattel nach vorne rutscht, an sich aber passt, kannst du mit rutschtfesten Schabracken oder einem Schweifriemen arbeiten. Letzterer wird über den Rücken gelegt und an Schweif und Sattel befestigt und verhindert so effektiv das nach vorne rutschen.

Rutscht der Sattel nach hinten, kann es sein, dass der Sattelgurt nicht optimal in der Gurtlage der Pferdes liegt und somit keinen guten Halt hat. Besonders bei jungen Pferden kann das Rutschen auch im Wachstum auftreten, wenn sich die Muskulatur verändert. Wenn der Sattel grundsätzlich passt, kann hier übergangsweise mit einem Vorderzeug gearbeitet werden. Auf Dauer ist ein rutschender Sattel aber keine Lösung.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.cavallo.de/markt/equipment-fuer-pferd-und-reiter-kaufen/cavallo-sattel-ratgeber-sattel-muss-zum-reiter-passen.453567.233219.htm


[2] https://www.tipps-zum-pferd.de/sattel-checkliste-pferd_tipp_317.html

Bildquelle: Daniel Apodaca / unsplash.com

Bewerte diesen Artikel


15 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,00 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von PFERDEBIBEL.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.